Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 284

Sojus TMA-04M

Altair

Russland

Russland
Patch Sojus TMA-04M Patch Sojus TMA-04M

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  15.05.2012
Startzeit:  03:01:22,968 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  406 - 427 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  17.05.2012, 04:35:56 UTC
Abkopplung ISS:  16.09.2012, 23:08:53 UTC
Landedatum:  17.09.2012
Landezeit:  02:52:51,9 UTC
Landeort:  50°59'11,6" N, 67°15'22,2" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-04M

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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alternatives Crewfoto

alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Padalka  Gennadi Iwanowitsch  Kommandant 4 124d 23h 51m 30s  1946 
2  Rewin  Sergej Nikolajewitsch  Bordingenieur 1 124d 23h 51m 30s  1946 
3  Acaba  Joseph Michael  Bordingenieur 2 124d 23h 51m 30s  1946 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Padalka
2  Rewin
3  Acaba
Raumschiff Sojus TMA
Landung
1  Padalka
2  Rewin
3  Acaba

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Nowizki  Oleg Wiktorowitsch  Kommandant
2  Tarelkin  Jewgeni Igorjewitsch  Bordingenieur
3  Ford  Kevin Anthony  Bordingenieur
Crew Sojus TMA-04M Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-04M Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

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Hardware

Trägerrakete:  Sojus-FG (Nr. 6M135S L15000-041)
Raumschiff:  Sojus TMA-04M (TMA-M Nr. 705)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. Landung 85 km nordöstlich von Arkalyk. ISS Expedition 31 / 32.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-04M am 17. Mai 2012 an die ISS an. Gennadi Padalka, Sergej Rewin und Joseph Acaba bildeten die ISS Expedition 31 (zusammen mit den ISS Expedition 30 Crewmitgliedern Oleg Kononenko, André Kuipers und Donald Pettit).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 253 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen / Fotos

Raumschiff Sojus TMA Landemodul Sojus TMA
Mannschaftstraining Integration Sojus TMA-04M
Sojus TMA-04M auf dem Weg zur Startrampe Aufrichtung Sojus TMA-04M
Sojus TMA-04M auf der Startrampe Sojus TMA-04M auf der Startrampe
Start Sojus TMA-04M Start Sojus TMA-04M
Start Sojus TMA-04M Landung Sojus TMA-04M
Landung Sojus TMA-04M Bergung Sojus TMA-04M
Bergung Sojus TMA-04M  

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Letztes Update am 29. März 2020.

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