Bemannte Raumflüge

Internationale Flug-Nr. 288

Sojus TMA-07M

Parus

Russland

Russland
Patch Sojus TMA-07M Patch Sojus TMA-07M

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Start-, Bahn- und Landedaten

Startdatum:  19.12.2012
Startzeit:  12:12:35,340 UTC
Startort:  Baikonur
Startrampe:  1
Bahnhöhe:  411 - 417 km
Inklination:  51,65°
Ankopplung ISS:  21.12.2012, 14:08:44 UTC
Abkopplung ISS:  14.05.2013, 23:07:54 UTC
Landedatum:  14.05.2013
Landezeit:  02:30:47,6 UTC
Landeort:  47°24'27,5" N, 69°36'35,6" E

Crew auf dem Weg zum Start

Crew Sojus TMA-07M

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alternatives Crewfoto

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Besatzung

Nr.   Name Vorname Position Flug-Nr. Flugdauer Erdorbits
1  Romanenko  Roman Jurjewitsch  Kommandant 2 145d 14h 18m 12s  2261 
2  Hadfield  Chris Austin  Bordingenieur 3 145d 14h 18m 12s  2261 
3  Marshburn  Thomas Henry "Tom"  Bordingenieur 2 145d 14h 18m 12s  2261 

Sitzverteilung der Besatzung

Start
1  Romanenko
2  Hadfield
3  Marshburn
Raumschiff Sojus TMA
Landung
1  Romanenko
2  Hadfield
3  Marshburn

Ersatzmannschaft

Nr.   Name Vorname Position
1  Jurtschichin  Fjodor Nikolajewitsch  Kommandant
2  Parmitano  Luca Salvo  Bordingenieur
3  Nyberg  Karen Lujean  Bordingenieurin
Crew Sojus TMA-07M Ersatzmannschaft
Patch Sojus TMA-07M Ersatzmannschaft

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alternatives Crewfoto

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Hardware

Trägerrakete:  Sojus-FG (Nr. 4M135S L15000-040)
Raumschiff:  Sojus TMA-07M (TMA-M Nr. 704A)

Flugverlauf

Start vom Kosmodrom Baikonur. Landung 149 km südöstlich von Dsheskasgan. ISS Expedition 34 / 35.

Nach zweitägigem Alleinflug koppelte Sojus TMA-07M am 21. Dezember 2012 an die ISS an. Roman Romanenko, Chris Hadfield und Thomas Marshburn bildeten die ISS Expedition 34 (zusammen mit den ISS Expedition 33 Crewmitgliedern Oleg Nowizki, Jewgeni Tarelkin und Kevin Ford).

In ihren Raumanzügen hatten die Kosmonauten ihre Plätze im Landemodul eingenommen, nachdem sie die Luke zur Orbitalsektion geschlossen hatten. Dann richteten sie das Raumschiff so aus, dass das Triebwerk des Geräteteils in Flugrichtung zeigte. Dieses wurde kurz darauf für 285 Sekunden gezündet und leitete den Abstieg zur Erdoberfläche ein. Im nächsten Schritt erfolgte das planmäßige Abtrennen der Orbitalsektion und des Geräteteils, die beide in der Erdatmosphäre verglühten. Das verbleibende Landemodul wurde so ausgerichtet, dass der Eintrittswinkel für eine möglichst genaue Landung in Kasachstan erreicht wurde. Nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre brach der Funkkontakt wegen der heißen Plasmagase rund um die Kapsel ab. Dann löste sich der Deckel des Fallschirmbehälters und der Bremsfallschirm wurde ausgestoßen. Nachdem auch der Hitzeschutzschild abgetrennt worden war, schwebte die Sojus an ihrem Hauptfallschirm Richtung Erdboden. Kleine Feststoff-Bremsraketen, die kurz vor dem Berühren des Bodens ausgelöst worden waren, verminderten die Aufprallgeschwindigkeit. Sofort nach der erfolgreichen Landung wurden die Fallschirmleinen gekappt, damit die Kapsel nicht durch den Wind über den Boden gezogen werden konnte. Nach der Landung gehört es zum Ritual, dass die Kosmonauten das Raumschiff mit ihrer Unterschrift versehen.

Zeichnungen

Raumschiff Sojus TMA Landemodul Sojus TMA
Mannschaftstraining Integration Sojus TMA-07M
Sojus TMA-07M auf dem Weg zur Startrampe Aufrichtung Sojus TMA-07M
Sojus TMA-07M auf der Startrampe Start Sojus TMA-07M
Start Sojus TMA-07M Landung Sojus TMA-07M
Bergung Sojus TMA-07M  

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Letztes Update am 29. März 2020.

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